Geldkluge Tipps für Familien

Puh, die Hürden des letzten Schuljahres sind geschafft. Und Yeah! Die Versetzung ist geschafft! Das heißt aber auch: Nach sechs Wochen Sommer, Sonne, Sonnenschein gehts direkt weiter. Neues Schuljahr, neue Fächer, neue Lehrer, vielleicht sogar eine neue Schule. Dein Kind ist wieder ein kleines bisschen erwachsener. Ist das nicht auch der perfekte Zeitpunkt für eine Taschengelderhöhung?

Taschengeld erhöhen – ja oder nein?

Dein Kind wird älter und erwachsener – und kann und will immer mehr Verantwortung übernehmen. Natürlich auch in Sachen Geld. Und das ist gut so. Schließlich werden aus geldklugen Kids später geldkluge Erwachsene.

Das Taschengeld solltest du deswegen laufend an die aktuelle Entwicklungsstufe deines Kindes anpassen. Je älter dein Sohn oder deine Tochter wird, desto mehr Taschengeld gibt es auch. Klar – schließlich wollene ältere Kinder auch mehr unternehmen als jüngere. Kino, Eis essen mit Freunden, Shoppen gehen – da kommt schon einiges zusammen.

Für die Höhe des Taschengeldes gibt es einige Empfehlungen, die sich immer am Alter des Kindes orientieren. Auch in unserem Blog haben wir schon über die richtige Höhe des Taschengeldes berichtet.

Die Frage ist also nicht, ob du das Taschengeld erhöhen solltest. Die Frage ist vielmehr: Wann?

Warum das neue Schuljahr der perfekte Zeitpunkt für eine Taschengelderhöhung ist

Neben dem Geburtstag ist das neue Schuljahr der zweite große Schritt, den deine Kids Jahr für Jahr in ihrer Entwicklung machen. Kein Wunder, dass die Klassenstufe der zweitwichtigste Anlass für eine Taschengelderhöhung ist. Laut einer forsa Umfrage im Auftrag der CosmosDirekt machen immerhin 16 % der Eltern die Höhe des Taschengeldes an der Schulklasse fest.

Der große Vorteil, wenn du dich beim Taschengeld am Schuljahr orientierst: Dein Kind ist immer auf einer Stufe mit seinen Klassenkameraden. Okay, von den ganz normalen Abweichungen mal abgesehen – manche Kinder bekommen einfach mehr als andere. Im Großen und Ganzen bewegt dein Kind sich so aber immer auf einem Level mit den Kindern, die es jeden Tag sieht. Und das auch dann, wenn es etwas früher oder später eingeschult wurde oder mal eine Klasse übersprungen oder wiederholt hat.

Besonderheit Schulwechsel: Das Taschengeld und die weiterführende Schule

Insbesondere wenn mit dem neuen Schuljahr die weiterführende Schule wartet, ist eine Taschengelderhöhung sinnvoll. Schließlich ist das nicht mehr bloß ein kleiner Schritt in der Entwicklung – die neue Schule ist für dein Kind ein Quantensprung auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Auf der neuen Schule lernt dein Kind das Leben völlig neu kennen. Neue Freunde warten, der Schulweg ändert sich und plötzlich ist alles so erwachsen. Klar, dass dein Kind da mithalten will. Und das bedeutet eben auch, Geld auszugeben. Der Pausensnack in der Schul-Cafeteria, der Spaziergang durch die Innenstadt nach Schulschluss und die neuen Schuhe, die jetzt alle haben.

Das neue Schuljahr ist eine gute Gelegenheit für eine Taschengelderhöhung. 

Vielleicht ist der Schulwechsel ja sogar eine Gelegenheit, das Taschengeld noch einmal neu anzugehen? Denn die Grenze zwischen Ausgaben vom Taschengeld und notwendigen Ausgaben wie Essen, Schulunterlagen und Kleidung verschwimmt mit dem Alter zunehmend. Mit einem zusätzlichen Budgetgeld überträgst du deinem Kind nach und nach mehr Verantwortung und gibst ihm mehr Freiheit bei Kaufentscheidungen.

Dos and Don‘ts bei der Taschengelderhöhung zum neuen Schuljahr

Einfach einen neuen Betrag festlegen und fertig? So einfach ist es oft nicht. Nicht umsonst gibt es häufig hitzige Debatten bei der Taschengeldverhandlung. Vielleicht hattet ihr ja auch schon die eine oder andere Diskussion? Wir verraten dir, was du bei der Festlegung des Taschengeldes beachten solltest.

Do: Gute Leistungen anerkennen

Dein Kind hatte beim letzten Zeugnis besonders gute Noten? Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Bei der Verhandlung des neuen Taschengeldes wird dein Sohn oder deine Tochter das bestimmt als Argument für einen Bonus anbringen. Anerkennen solltest du die guten Leistungen auf jeden Fall. Aber bedenke auch immer den Umkehrschluss: Was würde das bedeuten, wenn die Noten mal nicht so gut sind?

Don‘t: Taschengeld vom letzten Zeugnis abhängig machen

Versuche deswegen, dich bei der Festlegung des Taschengeldes nicht zu sehr vom letzten Zeugnis beeinflussen zu lassen – in jeder Hinsicht. Versuche stattdessen, besonders gute oder auch mal nicht so gute Leistungen separat zu betrachten. Für die Höhe des monatlichen Taschengeldes sollten schulische Leistungen nicht die Grundlage sein. Das Taschengeld dient schließlich dazu, deine Kids geldklug fürs Leben zu machen.

Do: Am allgemeinen Niveau orientieren

Richte dich bei der Höhe des Taschengeldes gerne am Niveau der Gleichaltrigen. Nutze dazu die aktuelle Taschengeldtabelle und orientiere dich am Preisniveau der Dinge, die dein Kind vom Taschengeld kauft.

Don‘t: Die anderen Eltern überbieten wollen

Höher, schneller, weiter? Bitte nicht beim Taschengeld! Das dient ausschließlich dazu, dein Kind geldklug fürs Leben zu machen. Nutze es bitte nicht, um dich mit anderen Eltern zu messen. Andersherum sollte auch ein besonders hohes Taschengeld der Freunde deines Kindes keinen falschen Ehrgeiz in dir wecken. Das Taschengeld gestaltet sich in jeder Familie anders – hier muss jeder den besten Weg für sich finden.

Do: Taschengeld mit Bling zahlen

Die Süßigkeiten am Kiosk nebenan? Klar, dafür wandert ein wenig Klimpergeld über die Theke. Alles andere läuft mittlerweile fast vollständig bargeldlos. Mit der Bling Card haben deine Kids die Möglichkeit, die bargeldlose Zahlung kindgerecht kennenzulernen. Mit der Bling App lernt ihr gemeinsam den richtigen Umgang mit Geld. Alle Vorteile der Bling Card entdeckst du hier.

Don‘t: Taschengelderhöhung vom Kind einfordern lassen

Das Taschengeld sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Lass deine Kids nicht darum betteln – weder um die Auszahlung noch um die Erhöhung. Sprich alle Themen rund ums Taschengeld deswegen unbedingt von dir aus an.

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